Eine kleine Weihnachtsgeschichte…

Eine kleine Weihnachtsgeschichte

ein gutes halbes Jahr ist es nun her, dass wir selbst in dem Ort waren von dem spätestens seit gestern in so vielen Krippenspielen, Geschichten und Weihnachtsliedern erzählt wird – Bethlehem. Als wir gemeinsam mit den Charity Explorers über die Ortsgrenze von Bethlehem rollten wurden wir von einem Schild begrüßt, dass mindestens Israelis darauf hinwies, dass sie ihr Leben aufs Spiel setzen würden, wenn sie diese Grenze überschreiten würden. Mit einem mulmigen Gefühl und dem via Funk gefassten Vorsatz zügig und auf direktem Weg zur Geburtskirche zu fahren, betraten wir nun die Stadt unmittelbar südlich von Bethlehem.

Den Vorsatz hätten wir uns schenken können, den was passiert wenn man vor hat auf keinen Fall anzuhalten? – Richtig Reifenpanne. Mitten in Bethlehem musste Pinky anhalten. Wir sprangen also aus dem Auto um so schnell als möglich den mit “neuem” Gummi loszufahren. Doch noch bevor wir den Wagen ganz aufgebockt hatten, kam ein Palästinenser mit riesigem Hydraulikwagenheber und Werkzeug von der anderen Straßenseite angerannt. Lautstark und trotz Sprachbarriere unmissverständlich verscheuchte er uns vom Auto, bockte die Kiste auf und wechselte den Reifen in Rekordzeit. Geld oder irgendeine Entlohnung nahm er nicht an. Nur Bilder seines Golf GTI mussten wir bewundern.

Es gibt Sie also immer noch die berühmte Nächstenliebe. Ob nun vor rund 2000 Jahren oder eben heute wenn man – ungeachtet der eigenen Armut – Wildfremden einfach zur Seite springt. Wir alle sollten daran arbeiten eben diese Nächstenliebe abseits aller politischen Differenzen immer als höchste Priorität zu behalten.

Geniest euer Weihnachten!

Viele Grüße
Carlos

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