Das Team Fehlzündung

Wir sind eine Gruppe von Auto- und Reiseverrückten. Die einen mehr das Eine, die anderen eher das Andere. Was uns aber eint ist ein gewisser Grad des Wahsinns und vor allem die große Freude daran die Welt abseits der großen Touristenziele mit dem Auto zu erkunden. Am schönsten ist es, wenn wir auf diesen Reisen dann auch noch etwas Gutes tun können.

Als Team Fehlzündung haben wir, neben einigen kleineren Aktionen, bereits an den Allgäu-Orient-Rallyes in den Jahren 2016 und 2017 teilgenommen. Dabei fahren bis zu 111 Teams mit einigermaßen absurden Regeln von Oberstaufen aus in den Orient.

AOR_Logo_rund_02_200 Die Allgäu-Orient-Rallye (AOR) ist die zweitgrößte Rallye dieser Art und führt ihre Teilnehmer über drei Wochen hinweg vom Allgäu bis in den fernen Orient.

Bei dieser Rallye geht es jedoch nicht nur um einen Wettkampf gegen andere Teilnehmer und um`s Gewinnen, sondern der Charitygedanke steht klar im Mittelpunkt.

Ein Rallye-Team besteht aus vier bis sechs Personen und zwei bis drei Autos. Das Ziel ist mit allen Autos und Teilnehmern von Oberstaufen über die Türkei und Israel bis nach Jordanien zu kommen. In Jordanien werden unsere beanspruchten, aber wertigen Autos versteigert und die Erlöse kommen sozialen Projekten, wie z.B. dem Bau und der Ausstattung von Schulen zu gute.

Des weiteren werden unterwegs verschiedene Einrichtungen, wie z.B. Kranken- und Waisenhäuser angefahren, um dort Medikamente, Spielsachen und Kleindungsspenden abzugeben. Alle Einzelheiten zu unserem diesjährigen Spendenziel, einem Heim für behinderte Kinder in Rumänien sind ebenso wie die Berichte zu dem 2016 besuchten Kindergarten in Tiflis im Blog zu finden.

Zudem gibt das Organisationskomitee verschiedene Projekte und Aufgaben vor, die von den Teams erfüllt werden müssen und zusätzlich kann sich jedes Team eigene Projekte überlegen.

Weitere Informationen zu unserem aktuellen Spendenziel finden Sie auch unter dem Reiter Charity

Doch ganz ohne Regeln geht es nicht… Folgendes gilt es zu beachten:

  • Ein Team besteht aus sechs Personen und drei Autos, jedes Auto darf beim Start nur mit zwei Personen besetzt sein. Die Autos dürfen durch zwei Motorräder mit jeweils einem Fahrer ersetzt werden. In 2016 werden zudem wieder Teams mit 4 Teilnehmern und einer entsprechenden Zahl an Autos und/oder Motorrädern zugelassen.
  • Die Fahrzeuge müssen 20 Jahre alt sein oder dürfen den Wert von 1.111,11 € nicht überschreiten.
  • Die Autos gehen nach der Rallye in den Besitz einer Hilfsorganisation über. Aus dem Erlös des Verkaufs der Fahrzeuge werden Hilfsprojekte finanziert.
  • Die Übernachtungskosten auf der Reise dürfen pro Person und Nacht im Schnitt 11,11 € nicht übersteigen.
  • Es dürfen keine Navigations- oder andere GPS-Geräte benutzt werden. Ausnahme sind GPS-Geräte, die die Strecke dokumentieren, nicht aber der Navigation dienen.
  • Bis auf wenige offiziell erlaubte, dürfen keine Autobahnen, Fähren oder sonstige mautpflichtige Strecken benutzt werden.
  • Es dürfen maximal 666 km pro Tag gefahren werden.
  • Gewertet werden nur Teams, die mit mindestens einem Fahrzeug und allen Personen ankommen.

Was gibt es zu gewinnen?

Das Gewinner-Team der Rallye erhält als Hauptpreis ein Kamel.
Das Kamel verbleibt in Jordanien und wird an einen einheimischen, mittellosen Beduinen oder Bauern verschenkt, für den damit eine Existenzgrundlage geschaffen wird.

Kamel_300

Somit geht es bei dieser Rallye um die Möglichkeit Abenteuerlust, Spaß und den sozialen Gedanken zu verbinden.
Genau diese Mischung ist es, die unser Team begeistert und von dieser Rallye überzeugt hat.

Weitere Informationen zur Allgäu-Orient-Rallye findet ihr auf der offiziellen Homepage www.allgaeu-orient.de


Kati, Sandra, Carlos, Chris, Josh, Lyssi, Stefan und Peter

ÖMM – Bildershow…

ÖMM – Bildershow

Ihr erinnert euch sicher, dass wir euch schon angekündigt hatten, dass wir 2018 am Ötztaler Mopedmarathon (ÖMM) teilnehmen wollen. Manuel Ribis spannt uns zwar noch auf die Folter, weil vor der Eröffnung der Anmeldung noch eine Pressekonferenz zur Zukunft des Ötztaler Moped Vereins abgehalten werden wird, er zeigt aber ab heute Nachmittag ab 16:00 Uhr auch einen Haufen Videos der bisherigen ÖMM über den Facebook-Livestream.

Lasst euch das nicht entgehen und nehmt ein bisschen unserer Begeisterung mit!

Viele Grüße
Carlos

#ÖMM #OMM18 #ÖMMTV #bockaufballern #manumachkeinscheiss #fehlzuendung #fehlzündung

Vom Allgäu nach Aquaba zurück…

Vom Allgäu nach Aquaba zurück

Mich drückt schon wieder die Rallyelust. Und so ist es eben Zeit mal wieder in der Erinnerungskiste zu wühlen und eine kleine Zusammenstellung unserer Bilder von der AOR17 im Videoformat zu präsentieren. So wie es aussieht gilt es ein Jahr ohne mehrwöchigen Begleitung eines Roadbooks zu verbringen. Unsere Trips werden sicher kürzer aber nicht weniger spannend werden.

Geniest diese Woche der Feiertage und schwelgt mit uns in Erinnerungen!

Veigel Grüße
Carlos

#AOR17 #Fehlzündung #RallyemodusNachtrauern #bockaufballern #Sehnsucht

Simply the best! – Seit…

Simply the best! – Seit dabei

auch wenn wir für das Jahr 2018 ohne Crowdfunding auskommen werden gibt es doch andere Teams die Hilfe brauchen.

Das Team42 Simply the best ist sich völlig bewusst was es da auf der EOR 2018 vor sich hat. Birgit & Charles – damals beim Team “normal ja…” waren so ziemlich die ersten die wir 2016 auf dem Parkplatz in Oberstaufen beim ersten Teamtreffen kennen gelernt haben. Die beiden kennen die Tour mit Auto und Motorrad und haben uns auch letztes Jahr an das Kinderheim in Lugoj in Rumänien vermittelt. Genau dorthin soll die Reise auch dieses Jahr wieder gehen. Gemeinsam mit Birgits Tochter und einer weiteren Mitstreiterin sammelt das Team “Simply the best” wieder Sach- und Geldspenden für das große Charityprojekt.

Alle Einzelheiten findet ihr auch auf der Seite https://www.bw-crowd.de/#!team42simplythebest. Dort läuft aktuell die Crowdfunding-Kampagne. Wie schon bei uns gibt es auf jede Spende ab 5 € nochmal 5 € von der BW-Bank. So könnt ihr Menschen in Not unterstützen und dabei noch Geld verdoppeln. Wie auch bei uns kann ich euch versichern, dass das Team “Simply the best” seinen Urlaub selbst bezahlt und kein Geld in der “Verwaltung” einer Hilfsorganisation verschwindet.

Wir haben im vergangenen Mai das Kinderheim selbst gesehen und sind uns sicher, dass die Hilfe dort auch wirklich ankommt und dringend gebraucht wird.

Viele Grüße
Carlos

#EOR18 #Fehlzündung #supports #simplythebest #Rumänien #bwcrowd #hautrein #doppeltesgeld

Siegerparty in Ravensburg eine Retrospektive…

Siegerparty in Ravensburg eine Retrospektive

Heute vor einer Woche sind wir, nach einer durchgefeierten Nacht im Bacchus, in einer völlig überbelegten Ferienwohnung in Ravensburg wieder aufgewacht. Und weil es so toll war hat Lyssi euch den Abend zusammengefasst.

Team42 Simply the best, Team Oogklep, AOR 2017 Team #11 “meh.”, liebes OK schee wars – Rallyemodus für 24 Stunden- und vielen Dank für die Einladung Sterne des Morgenlandes!

Das Video gibt es auf Facebook unter https://www.facebook.com/Team.Fehlzuendung/ zu sehen. Ich arbeite noch an der Performance unserers Youtube-Kanals.

#aor17 #eor18 #fehlzündung #bockaufballern

Die letzten Spenden gehen auf…

Die letzten Spenden gehen auf die Reise!

Heute kam Rene Lenck vom Team maximum Attack bei mir vorbei um bei mir noch die Spenden abzuholen die für unsere Tour nach Jordanien zu spät eintrafen. Gemeinsam mit den Schwobamädla wird das Tajik Rally 2017 Team Maximum-Attack an der Tajik Rallye (Von München ins Pamir-Gebirge) teilnehmen und unsere verbleibenden medizinischen Produkte, Kleider und Spielsachen nach Rumänien und Tadschikistan bringen. Es freut uns unglaublich dass damit auch die letzte Wagenladung an Sachspenden zuverlässig an diejenigen übergeben wird, die die Sachen auch wirklich brauchen!

Euch Vieren wünschen wir eine gute Fahrt, jederzeit #bockaufballern und die Zeit eures Lebens!

Viele Grüße
Carlos

#Fehlzuendung #Fehlzündung #MaximumAttack #Schwobamädla #helfenWoEsAnkommt #TimeOfYourLifes

Lebenszeichen…

Lebenszeichen

Hey ihr da draußen, irgendwie erschlägt mich der Alltag zur Zeit so, dass ich nichtmal dazu komme unsere Fotos zu teilen.

Umso schöner ist es, dass mich heute mein Handy mit einem Zusammenschnitt aus zwei Jahren Allgäu-Orient-Rallye an diese Aufgabe erinnert hat. Und obwohl ich jetzt wieder fürchterliches Reisefieber habe will ich euch das Video nicht vorenthalten.

Viele Grüße
Carlos

#aor16 #aor17 #Fehlzuendung #Fehlzündung #Meh #Schwabenstahl #Unicamels #Handkäsheroes #AlpeAchterbahn #Petrolheads #BorderCross #101Nacht #Oogklep #LaOLa #Orientdrift ‘AlleVergssenen #WeLoveYou #TimeOfOurLives #bockaufballern

In Erinnerungen schwelgen……

In Erinnerungen schwelgen…

Was für ein toller Abend war das gestern im Café Kraft Stuttgart?
Eine knappe Stunde lang haben wir euch Fotos und Videos von unserer Reise gezeigt. Standesgemäß gab es auch das ein oder andere Bier.
Echt toll, dass ihre alle da wart! Ganz besonders haben wir uns über den Besuch einer unserer Hauptsponsoren gefreut, Immobilien Merz GmbH Rottenburg. Toll, dass unsere Rallyefreunde vom Team Kamelroas – Allgäu Orient Rallye 2017, AOR 2017 Team #11 “meh.” und Team Oogklep dabei waren. Selbst vom Bodensee ist unsere Freundin Nadja Richter angereist. Um so trauriger, dass es nicht mal das Reutlinger OK nach Stuttgart geschafft hat. Danke an alle unsere Stuttgarter und aus dem umlandkommenden Freunde für euer Kommen. Es hat uns mega viel Spaß mit euch gemacht.

Genießt euren Sonntag.

Viele Grüße
Lys Si

Reiserückblick am 22.07. im Café…

Reiserückblick am 22.07. im Café Kraft Stuttgart

Am kommenden Samstag berichten wir euch endlich persönlich mit ein paar ausgewählten Fotos von unserer großen Tour von Oberstaufen/Allgäu nach Jordanien. Kommt also alle zum Sommerfest ins Café Kraft. Unser Beitrag startet mit Sonnenuntergang gegen 21 Uhr auf der Sonnenterrasse. Gerne könnt ihr schon ab 9 Uhr eure Boulderkünste unter Beweis stellen. Uns trefft ihr vielleicht auch an der Wand.

LG
Lys Si

ÖMM 2017…

ÖMM 2017

Heute gibt es nochmal einen Lesetipp: das Team FuntasticSix nimmt dieses Jahr Ötztaler Mopedmarathon Teil. Die 500 Kilometer und 2500 Höhenmeter mit alten Mofas und Rollern mit maximal 50 ccm haben wir für nächstes Jahr auch fest eingeplant.

Die FuntasticSix kennen wir auch schon von der AOR2016 und es lohnt sich immer die wunderbar geschriebenen Berichte von Frank zu lesen. Schaut rein! Es fängt mit sprichwörtlichem Torpedobeschuß auf der Autobahn schon großartig an.

Viele Grüße
Carlos

Frauenpower!…

Frauenpower!

Ich muss schon zugeben, ich habe viele tolle Menschen auf dieser Rallye kennen gelernt, Männlein wie Weiblein. Doch der einen Spezies möchte ich einen Beitrag widmen.

Anfang des Jahres wurde aus verständlichem Grund schnell klar, dass mich meine liebe Freundin Kati Kolb nicht mehr begleiten wird. So schrumpfte unser Team von 6 Personen auf 4 Teilnehmern und wir starteten in der Konstellation 3 Männer und eine Frau.

Schön war´s mit meinen Jungs auf jeden Fall!!! Nicht lange quatschen – machen, war das Motto. Man(n) reparierte jede Menge. (Ich habe ja die leise Vermutung man(n) reparierte auch, was nicht kaputt war ;-)) Jede Passstrecke wurde ausprobiert, gerne auch 2 mal. Hin und wieder fand man auch einen kleinen Weg, der wohlmöglich seit 10 Jahren nicht mehr existierte (wie wir im nachhinein erfuhren). Oder man(n) probierte sich im Fahren abseits der Piste. Vieles davon hätte ich ohne meine Jungs sicherlich nicht erlebt.

Auf dieser Reise habe ich dennoch die Frauen vermisst. Geschätzt lag der Anteil der Frauen über alle Teams verteilt bei ca. 20 %. Es gab einige Teams, die nur ein Mädel dabei hatten oder sogar reine Männerteams waren. In 2017 gab es kein einziges reines Damenteam, was ich sehr schade finde.

“Männer sind vom Mars und Frauen von der Venus.” Darüber wurden schon ganze Bücher geschrieben und dieses Thema bietet Stoff für ganze Psychologiekurse. Und auch wenn ich mir sicher bin, mit Männern gut klar zu kommen, tat es unglaublich gut ab und zu mal ein Frauenauto mit Dunja zu haben und mal wieder richtig über Mädelskram zu quatschen.

Für mich war es unglaublich wichtig ein paar vertraute Mädels um mich zu wissen. Frauen haben auch eine ganz andere Art von Emotionalität, die mir schon nach ein paar Tagen fehlte. Das Verständnis für wichtige Mädelsdinge bringen eben fast nur Mädels auf. In einigen Ländern, die wir besuchten, war ich auch mehr als froh nicht die einzige Frau zu sein und mir doch den ein oder anderen Tipp oder Rat einer Frau zu holen oder grundsätzlich als Gruppe aufzutreten. Natürlich sind auch die Gesprächsthemen unter Frauen andere und das braucht man auch ab und zu.

Mein Dank und mein Respekt geht an all die tollen Mädels, die ich auf der AOR 2017 kennen lernen durfte. Ich hoffe, wir bleiben noch lange in Kontakt und treffen uns bald wieder
Dunja Zatschka Rebecca Noder Orly Louk Binchen Baum Sarah Kellermann Moni Rü Carly Julia Knisatschek Caro Lin Elisa Lorenz Meike Hennlein Ma Lou

Mein Apell geht an all die mutigen Frauen da draußen: Macht mit bei der AOR 2018!

Fühlt euch gedrückt, Mädels!

Eure Lys Si

#AOR17 #AOR2017 #TeamFehlzuendung #TeamFehlzündung #Frauenpower #mehrdavon #ichwillwiederlos #wirwollenwiederlos

Was sind schon 200km Entfernung…

Was sind schon 200km Entfernung wenn man zusammen 11.600km gefahren ist…

Auch wenn das Team Fehlzündung von Stuttgart aus gestartet ist, lies es sich die regionale Presse in Lörrach Die Oberbadische – Verlagshaus Jaumann nicht nehmen über unsere Reise zu berichten.

Vielen Dank für das Interview.
Viele Grüße
Stephan.

AOR2017 – Das Ende?!…

AOR2017 – Das Ende?!

Heute vor zwei Wochen bin ich als erster unseres Teams, nur gute 12 Stunden nach der Ankunft in Stuttgart, wieder zur Arbeit gefahren. Den Kopf voller Reiseerinnerungen und einer Menge Menschen die ich dreieinhalb Wochen zuvor gar nicht oder nur flüchtig kannte und die heute zu Freunden geworden sind.

Hinter uns, Lys Si, Joshua Donalies, Stephan Ziegler und mir (Curry Hans), liegt eine weitere großartige und wilde Fahrt. Diesmal haben wir elf Länder von Deutschland bis Jordanien bereist und an verschiedenen Ländergrenzen in die Ferne auf weitere, hoffentlich zukünftige Ziele gelinst.
Wir haben von sintflutartigen Regengüssen in Rumänien bis hin zur Sandwüste in Jordanien wahnsinnig viele verschiede Landschaften, Wetterlagen und mehr oder weniger befahrbare “Wege” erlebt; haben auf rund 11.600 km Menschen kennen gelernt die uns nahezu alle mit offenen Armen empfangen haben, haben fremde Kulturen kennengelernt, die atmenberaubenden Landschaften Rumäniens und Bulgariens gesehen, die unvergleichbare türkische Gastfreundschaft kennen gelernt, wurden von Israel verzaubert und sind in Jordanien nicht mehr aus dem Staunen gekommen. Zwischen geplatzen Kühlerschläuchen, herunterbrechenden Tanks, blockierenden Getrieben, funktionslosen Bremsen und platten sowie völlig abgefahrenen Reifen haben wir abermals erkannt, dass es immer einen Weg weiter gibt und dass es, wenn man bereit ist den offensichtlichen Weg zu verlassen, immer Möglichkeiten gibt weiter zu kommen.

Wie schon im letzten Jahr wollen wir uns bedanken. Allen voran beim Organisationskomitee der AOR2017 um Wilfried Gehr, Nadir Serin, Orly Louk, Husam Jouda, Alfred Schneider, Jochen Hesse, Jochen Gloger, FL OH und all den anderen die ich auf Facebook nicht gefunden habe. Ganz besonders aber bei Manuel Ribis und Ralf (dich finde ich bei Facebook z.B. nicht) denn ohne euch wäre die AOR – zumindest für mich – nicht das was sie ist. Danke euch allen für diese gigantischen drei Wochen in aller Herren Länder vom Allgäu bis tief in den Orient ohne die wir soviel weniger erlebt hätten und umso viele Erfahrungen ärmer wären.
Wir wären nie mitten in der Nacht vor der gründlich versperrten Zufahrt zur transfogaraschen Hochstraße gestanden, hätten nie das “Ufo” in Bulgarien gesehen, hätten nie mit Autos voller Alkohol in der dreistündigen türkischen Grenzkontrolle gebibbert, wären nie auf einem Elektroroller über die Rennstrecke in Ankara gedüst, wären nie in einem Flugzeug gesessen, dass zum umkehren gezwungen wurde, hätten nie das fantastische Bier der בירה אלכסנדר (Alexander Brauerei in Israel) probiert, wären nie durch den Sand im Wadi Rum gefahren und nie in einer Nachtfahrt Richtung Sonnenaufgang über den Dessert-Highway zum Flughafen in Amman gerast.

Unser Dank gilt aber auch den großartigen Wegbegleitern die wir kennen lernen durften. Um nur die wichtigsten zu nennen: dem AOR 2017 Team #11 “meh.”, dem Team BorderCross, dem Team Kamelroas – Allgäu Orient Rallye 2017, dem Team Oogklep, dem Team 101 Nacht und den Charity Explorers. Ihr alle seid großartig und ohen euch wäre die Fahrt nur halb so wild und fatastisch geworden.

Bis heute hält der Post-Rallye-Blues uns im Griff und wir versuchen ihn mit möglichst vielen Treffen zu erdrücken. Außerdem laufen bereits die ersten Planungen für nächstes Jahr und dabei steht eines bereits fest: Die Pinken Logos werden auch nächstes Jahr in mehr oder weniger fernen Landen zu finden sein. Mindestens eine Runde Grutarallye (גרוטראלי – You were so awesome! we will come and join your Rallye while visiting Israel for one or two weeks) und die Teilnahme am Ötztaler Mopedmarathon stehen für 2018 auf dem Plan.

Bis dahin werden wir euch noch mit einigen Bildern und Videos versorgen. Und damit beginnen wir ab jetzt!

Viele Grüße
Carlos aka Curry Hans

Unicamels und Gunnerhaiser ans Nordkap…

Unicamels und Gunnerhaiser ans Nordkap

bevor ich dazu komme alle unsere Bilder zu sammeln und zu bearbeiten – sorry im Büro ist die Hölle los – möchte ich euch noch auf zwei Teams hinweisen die dieses Jahr am BSC (Offizieller Zieleinlauf – 7. Baltic Sea Circle 2017) teilnehmen werden: Sowohl das Team Gunnerhaiser Buwe – Baltic Sea Circle 2017 als auch die Unicamels die wir bei der AOR2016 kennen und lieben gelernt haben, werden in den fernen Norden aufbrechen und hoffentlich eifrig berichten während ich neidisch an meinem Schreibtisch sitze.

Schaut mal vorbei, wenn Oli seine Mails macht und paralell in der S-Klasse durch die Täler ballert kann es nur atemberaubend werden!

Viele Grüße
Carlos

#bsc17 #unicamels #gunnerhaiser #handkäsheroes #zuschauenistauchgut #fahrenaberbesser

#RallyemodusOff…

#RallyemodusOff

So nun sind wir auf dem letzten Schritt unserer Reise und sitzen nach einer Nachtfahrt am Flughafen. Die Autos sind abgegeben und wir haben gefühlte 20 Mal unser Gepäck ausgepackt. Offensichtlich transportieren nicht so viele Menschen Abschleppstangen, Funkgeräte und Werkzeug.

In den nächsten Wochen werden wir unsere unglaublichen Mengen an Bildern und Videos austauschen, sichten und euch hier damit versorgen.

Viele Grüße
Carlos

#aor17 #AOR2017 #Fehlzuendung #Fehlzündung

Tag 21 – 27.05.2017 &…

Tag 21 – 27.05.2017 & Co

Nun war es also soweit: er war angebrochen, das herbeigesehnte Ziel unserer Reise und gleichzeitig der Tag den keiner beenden möchte – der letzte Rallyetag.

Das Programm war dennoch voll. In aller Frühe zum Baden ins Tote Meer, Start um 7:30 Uhr dann nach Petra und anschließend ins finale Camp im Wadi Rum.

Den ersten Tagesordnungspunkt haben Lyssi und ich gleich mal verschlafen und sind gerade noch so zum Frühstück gekommen. Dort haben wir auch ordentlich Essen eingepackt, denn der Ramadan startete am gleichen Tag und wir wollten, wenn wir schon essen, das nur “unsichtbar” im Auto machen. Dann ging es los, wie üblich mit dem Team “meh.”. Wir wollten uns sehr beeilen und sind daher nur auf den Hauptstraßen gefahren. Trotz toller Aussicht wurden wir aufgehalten, durch Pannen. Die fasse ich einfach mal zusammen: zwei Reifen & ein gestohlenes Kennzeichen bei den “meh.”s und ein gelöstes Massekabel, ein gerissener Tank-Spanngurten bei Brain sowie eine blockierende Schaltung bei Pinky. So trafen wir trotz aller Eile erst zur Mittagszeit und in der größten Hitze bei Petra ein.

Natürlich haben wir uns trotz der Temperaturen knapp unter 40 Grad sofort auf den Weg gemacht, denn wir wollten soviel wie möglich von Petra sehen und mussten schon um fünf wieder in Richtung Wüstencamp aufbrechen.

Petra ist, was wir schon lange nicht mehr hatten, sehr auf Touristen ausgelegt. Und so sind wir gleich in die erste Touri-Falle getappt: Uns war gesagt worden, dass wir bis nach Petra rein ca. 4 km laufen müssen. Gleich am Anfang gab es aber Pferde und trotz meiner Angst vor Pferden habe ich im Hinblick auf mein Knie entschlossen gemeinsam mit den meisten anderen mit einem Pferd zu Petra zu reiten. Über den dafür notwendigen “Tip” schweigen wir uns lieber aus. Kaum saß ich auf dem viel zu großen Pferd, kam der Fahrer und fragte “my friend, can you ride?”. Mein “No” wartete er nicht mehr ab sondern schlug dem Pferd mit den Worten “You Go Gallop” auf den Hintern und ab gings. Anscheinend war es nur Trab – in jedem Fall viel zu schnell! Aber immerhin konnten die anderen immer noch lachen als wir von den Pferden nach maximal 800 m abgesetzt wurden uns wieder laufen mussten.

Petra an sich ist sehr beeindruckend. Einzig störend ist die Maschinerie der dort ansässigen Beduinen die auf dreisteste Art und Weise an das Geld der Touristen kommen wollen. Das beginnt bei gefälschtem Silberschmuck, geht über überteuerte Kamel- und Muliritte bis dazu bei Wechselgeld zu behaupten man habe US-Dollar statt JODs gegeben und daher weniger herauszugeben. Die Höhlen und bauten zu beschreiben ist schwer. Sehr euch die Bilder an oder besucht es selber. Die monumentale Größe der Tempel, Gräber und Anlagen muss man eigentlich selber erleben.

Leider waren unsere 5 Stunden sehr knapp und so reichte es nur für einen Rundgang durch die Stadt. Die Randgebiete konnten wir nicht mehr besuchen. Dafür haben wir uns pünktlich wieder bei den Autos eingefunden um festzustellen dass bei vielen Teams, auch dem Team “meh.”, CB-Antennen und andere Gegenstände vom Dach der Autos gestohlen worden waren. Obwohl wir unser Werkzeug in unverschlossenen Kisten auf dem Dach lagerten, war noch alles da. Allerdings fehlten Antennen am Mondeo der “meh.”s und am Terrano der @Oogkleps.

Wir haben also die beiden Autos ohne Funk in die Mitte genommen und sind zum Wadi Rum aufgebrochen. Auch diese Fahrt durch die Wüstentäler war spektakulär schön!

Als wir dann endlich im Wüstencamp ankamen war die Freude groß: endlich Sanddünen! Und nachdem ich mich nach 4 Metern das erste mal festgefahren hatte, habe ich das Prinzip verstanden: Luftraums den Reifen auf 0,5 bis 1 bar, Allrad und immer Vollgas! So haben wir die verbleibenden Sonnenstunden und auch die Nacht dazu genutzt um durch den Sand zu rasen und andere Teams freizuschleppen. Lyssi hat dazu noch ein Video geschnitten das ich euch noch hochladen werde.

Gegen 22:00 Uhr gab es Abendessen und anschließend die Siegerehrung. Wir haben einen hervorragenden vierten Platz belegt. Gewonnen haben die aus irgendeinem Grund unverlinkbaren Sterne des Morgenlandes. Die pinken Kuhfänger werden geholfen haben 😀.

Danach haben wir gefeiert, bis wir vom Dach des Feuerwehrautos den Sonnenaufgang beobachten konnten. Damit war auch der offizielle Teil der Allgäu-Orient-Rallye beendet.

Am nächsten Tag sind wir, nach kurzem spielen im Sand und einer schmerzhaften Verabschiedung vom Team meh die bereits am nächsten morgen fliegen mussten, nach Aqaba uns fünf Sterne Ressort gefahren. Heute räumen wir die Autos aus und packen unsere Sachen. In der nach fahren wir dann nach Amman, geben die Autos ab und steigen in den Flieger nach Deutschland. Auch wenn wir unsere Familien vermissen und uns auf das heimische Bett freuen, ist es mehr als schade, dass diese großartige Tour nun ihr Ende findet.

Viele Grüße
Carlos

#aor17 #AOR2017 #Fehlzuendung #Fehlzündung #RallyemodusOn #Sandkasten #DerLetzteTag #TimeOfOurLifes

Tag 20 – 26.05.2017…

Tag 20 – 26.05.2017

Die Rallyetage werden weiterhin weniger und Jordanien ist unglaublich spannend auch wenn wir alle von der Armut entsetzt sind. Insbesondere die klaffende Schere zwischen Arm und Reich ist erschreckend. In Amman wo wir am 20ten Rallyetag starteten macht das Land einen modernen und hochentwickelten Eindruck. So auch am Mercedesgebäude (Hauptsponsor) an dem wir gegen 11:00 Uhr nach einem Wechsel des völlig maroden linken Vorderrades von Pinky starteten. Am Tag zuvor sind wir auf heißen Asphalt nur noch durch Kurven gerutscht und bremsen ohne blockierende Reifen und Rauchfahnen war schier unmöglich.

Tagesziel war das Tote Meer, der Weg dorthin aber viel zu kurz und das geplante Wüstenrennen musste wegen der Vorbereitungen für den am kommenden Tag startenden Ramadan abgesagt werden. So haben wir uns eine gewohnt interessante Strecke herausgesucht über die uns Josh und Stephan navigieren wollten. Mit dabei – wie es sich gehört – das AOR 2017 Team #11 “meh.”

Die Fahrt ging nach einem kurzen Tankstop,bei dem ausnahmsweise Kreditkarten genommen wurden, direkt auf kleine Seitenstraßen und steil hinauf in die Berge. Sofort wurden die Verhältnisse sehr viel ärmlicher und die Straßen waren wieder von Müll gesäumt.

Brain fuhr als Führungsfahrzeug vor Lyssi und mir in Pinky als plötzlich und ohne Vorwarnung Brains Tank herunter brach und literweise Benzin wie im Wasserfall auslief. Leider habe ich es verbockt das ganze zu filmen. Nach einem panischen Funkspruch hielten die beiden an und Stephan bockt geistesgegenwärtig den Tank mit dem Wagenheber auf während Marc mit dem Feuerlöscher anrannte.

Zum Glück ist nichts passiert und es stellte sich heraus, dass die Schraubenaufnahmen des Tanks völlig vermodert waren und den vollen 80l Tank schlichtweg nicht mehr halten konnten. Stephan hat den Tank dann mit Spanngurten neu befestigt. Und, soviel sei vorweg genommen, die Gurte müssen zwar regelmäßig gewechselt werden, weil sie sich durch das Benzin auflösen, sie halten aber bis heute.

Weiter ging dann die wilde Fahrt über zerklüftete Berge und karge Landschaften bis Stephan einen Berg erspähte und diesen alleine, Josh war zum Fotografieren ausgestiegen, hinauf schoss. Auf halber Strecke hielt er plötzlich an, rollte rückwärts und stellte sich mit Brain am unglaublich steilen Hang quer. Wir alle schrieen ins Funkgerät, dass er das Auto gerade stellen müsse und keiner traute sich den Berg hinauf zu laufen, da wir Angst hatten, dass das Auto kippen und jemanden erschlagen könnte. Von Stephan erfolgte aber keine Reaktion. Josh stapfte daraufhin den Berg hinauf und brachte die frohe Kunde, dass die Elektrik von Brain tot sei.

Bewaffnet mit Kabeln und Werkzeug erklommen daraufhin einige Abgesandte den Berg und stellten fest, dass das Hauptmassekabel gebrochen war. Die Reparatur war an sich nicht schwierig. Einfach ein neues Kabel an die Karosse legen aber die Steigung war enorm und weiterhin bestand die Gefahr, dass der Frontera den Halt verlieren und umkippen könnte. Bis zum Schluss durfte Stephan daher nicht aussteigen. Mit der tatkräftigen Hilfe der meh.s lief die Reparatur aber erfolgreich und Stephan brachte Brain unversehrt zurück auf die Straße.

Währenddessen war es Christian von den meh.s auch noch gelungen mit einem der Nomaden zu sprechen, der uns noch Tee brachte. So ging alles gut aus und die Anspannung löste sich in Wohlgefallen auf.

Frisch gestärkt machten wir uns dann auf den Weg zum Toten Meer. Über wunderschön verschlungene Straßen entlang der Küste ging es zunächst auf die Berge hinauf und dann herunter bis zum Dead Sea Ressort wo wir die Roadbooks abgeben und die Nacht verbringen sollten.

Im Hotel mussten wir leider feststellen, dass der Strand schon gesperrt war und wir ein weiteres Mal die Möglichkeit verpasst hatten im Toten Meer baden zu gehen.

Nach einem ausführlichen Abendessen am Buffet konnten wir die letzten Videoaufgaben vorführen und unser Roadbook an das OK übergeben. Zum Abschluss gönnten wir uns noch ein kaltes Bier an der Hotelbar für 8 € bevor wir ins wohlverdiente Bett fielen. Viel zu spät, denn am nächsten Morgen wollten wir in aller Herrgottsfrühe zu Petra der berühmten Felsenstadt aufbrechen.

Ihr seht ich hole mit den Berichten auf und langweilig wird es nicht werden. Der letzte Rallyetag hatte wieder einiges an Highlights zu bieten. Den Bericht dazu werdet ihr morgen hier finden.

Viele Grüße
Carlos

#aor17 #AOR2017 #Fehlzuendung #Fehlzündung #RallyemodusOn #TeamMeh #ZuBlödZumRückwärtsfahren

Tag 19 – 25.05.2017…

Tag 19 – 25.05.2017

Wir erwachten in der Wüste – der jordanischen! Endlich hatten wir unser Zielland erreicht. Auf der einen Seite herrscht darüber große Freude, auf der anderen Seite bedeutet es auch, dass sich unsere Reise langsam dem Ende neigt.

Aber davor gibt es noch eine Menge zu erleben. So auch am 19. Tag unserer Reise. Zunächst gab es im Nomadenzelt Frühstück für alle. Danach wurden die letzten 30 Schulranzen an syrische Flüchtlingskinder vergeben und die Schule besichtigt die diese besuchen. Diese Schule wird 2017 auch durch die Erlöse der Rallyefahrzeuge unterstützt werden.

Dort entschlossen wir uns nicht den direkten Weg nach Amman zu wählen, sondern zunächst an die syrische Grenze zu fahren und diese nach Möglichkeit kurz mit dem GPS-Tracker zu überqueren. Die Grenze war allerdings geschlossen und die dortigen Soldaten reagierten auf unsere Fotos noch gerade erfreut. Gerettet haben uns Lyssi und Dunja, denn bei der Aussicht auf Fotos mit Blondinen sind die Araber immer schnell abgelenkt.

Von der Grenze aus ging es dann im großen Konvoi aus Team Kamelroas – Allgäu Orient Rallye 2017, dem Mondeo des AOR 2017 Team #11 “meh.”, Team 101 Nacht, Team Oogklep und uns, durch einen Nationalpark und entlang des Jordantales Richtung Amman. Auch wenn unterwegs erst zeitweise eine Drohne verloren wurde und später der Passat des Teams Oogklep und das ganze Team 101 Nacht verschwand, sind wir alle heil in Amman angekommen und konnten unsere telefonisch gebuchten Zimmer im Dailys Inn beziehen. Nach den letzten Tagen war die Dusche eine echte Wohltat.

Gegen 20 Uhr ging es vom Hotel ins Restaurant Sufra Restaurant in Amman. Das war ein Tipp von Manu und gemeinsam mit den üblichen verdächtigen von den oben genannten Teams haben wir uns mit typisch jordanischen Speisen verwöhnen lassen.

Da in Jordanien Nationalfeiertag war, war die ganze Stadt voller hupender Autos und feiernder Menschen. Wir haben noch die Atmosphäre genossen bevor Lyssi und ich ins Hotel zum Roadbook fertig machen gingen uns Josh & Stephan mit den anderen in eine Bar weiter zogen.

Gern 4:00 Uhr waren dann sowohl Lyssi und ich fertig, als auch Josh und Stephan zurück und so sind wir ins wohlverdiente Bett gefallen.

Viele Grüße
Carlos

#aor17 #AOR2017 #Fehlzuendung #Fehlzündung #RallyemodusOn #TeamMeh #Kamelroas #101Nacht #Oogklep #DrohnenIrrflug #NavigierenWillGelerntSein

We made it!…

We made it!

Ein hervorragender vierter Platz! Wir sind jetzt zurück aus der Wüste und im 5 Sterne Mövenpick Ressort am Roten Meer und erholen uns bevor wir wieder nach Amman starten wo Dienstag früh unser Rückflug nach Deutschland startet.

Nach dem duschen werde ich mich an die fehlenden Berichte machen, versprochen!

Viele Grüße Carlos

#aor17 #AOR2017 #Fehlzuendung #Fehlzündung #RallyemodusOn #LuxusFürDreckigeMenschen #WeMadeIt

Update…

Update

Ich habe verschlafen und deswegen gab es für mich und Lyssi keinen Ausflug An das Tote Meer mehr. Hoffentlich bekommen wir das auf dem Weg zum Flughafen noch hin. Jetzt geht es los Richtung Petra. Heute Abend ist Wüstencamp aber ich versuche irgendwo Internet zu schnorren.

Viele Grüße Carlos

#aor17 #AOR2017 #Fehlzuendung #Fehlzündung #RallyemodusOn #TeamMeh

Tag 18 – 24.05.2017…

Tag 18 – 24.05.2017

So langsam gehen unsere Rallyetage zu Ende und mir fällt es umso schwerer die Zeit zum schreiben zu finden. Also versuche ich mich mal wieder an einer Aufholjagd:

Am 18. Tag unserer Reise erwachten wir also mitten in Israel neben der First Station was für ein perfekter Ort. Nicht nur dass wir in der Nacht in wenigen Minuten in den interessantesten Stadtteilen waren und auf dem Heimweg den Absacker vor der Tür hatten, am Morgen gab es auch praktisch vor der Tür ein Frühstück mit Cappuccino und frischen Sandwiches.

Der Plan für den Tag war simpel. Zum Jordan fahren und Wasser für eine Aufgabe abholen, dann zur Grenze und die Ausreise aus Israel und die Einreise nach Jordanien meistern. In Jordanien die älteste Höhlenkirche der Welt ansehen und ins Fahrerlager in der Wüste fahren. Doch es kam etwas anders.

Nach einer feuchtfröhlichen Verabschiedung durch das OK (2 Zweiliterwasserflaschen über meinen Kopf und 5 Liter mit der Teichpumpe über Jochen, kam noch auf der Parkplatzausfahrt der Funkspruch vom AOR 2017 Team #11 “meh.” , dass der BMW wieder heiß läuft. Also sind wir alle an die Seite gefahren und ein Blick unter die Motorhaube verriet, dass der geflickte Schlauch der Servolenkung Wiese Hydrauliköl auf die Lichtmaschine und den Keilriemen verteilte. Deswegen lief der Lüfter nicht richtig und die Liste lief heiss. Die Krux war aber, dass wir bis spätestens 15:00 Uhr am Grenzübergang sein müssten, da dieser irgendwann schließt. Zum Glück war das Team BorderCross noch da und so wurde der BMW mit den Worten “Geil endlich ist mal was los” an Elmo das Feuerwehrauto gehängt und los ging es im Konvoi Richtung Jordan um den BMW über den sprichwörtlichen Jordan zu bringen. Dann wollte man weiter sehen.

Durch Jerusalem und bis ins Jordantal lief auch alles gut. Unterwegs schloss sich uns noch das Team Kamelroas – Allgäu Orient Rallye 2017 an. Dann, auf der Schnellstraße im Jordantal, verpassten wir unsere Ausfahrt und mussten wenden. Dabei riss die Abschleppöse des BMW nach “nur” 80 km schleppen ab. Da sich für die LKW Abschleppstange von Elmo kein anderer Ankerpunkt fand, wurde die Stoßstangenverkleidung abgerissen und ein neue Punkt gesucht.

Gleichzeitig lief uns aber auch die wir davon. In nur 1,5 Stunden sollten wir die Grenze erreicht haben. Daher fuhren Pinky & Brain und zwei der Omegas der Kamelroas zum Jordan um für alle Wasser zu holen und wir verabredeten ins wieder für die Grenze.

Gesagt – Getan. Die Wasserstelle am Jordan we ausgebaut wie eine Tempelanlage. Viele Menschen kamen hier offensichtlich her um sich zu waschen bzw. zu taufen. Wir haben zügig die vielen Fläschchen gefüllt und noch die klimatisierten Toiletten genossen. Dann ging es weiter zur Grenze.

Die Ausreise aus Israel war perfekt organisiert und verlief ohne Probleme in wenigen Minuten. Die Einreise nach Jordanien war etwas aufwendiger: als wir schon dachten, dass wir es erschafft haben, wurden wir angewiesen die Autos abzustellen und uns drei Stempel abzuholen. Versicherung und “Custom Service” waren kein Thema aber der letzte Schalter, bei dem keiner weiß wofür er gut ist, lies sich viel Zeit. Bündelweise wurden Pässe eingesammelt und dann nach und nach Namen aufgerufen. So haben wir gute vier Stunden damit verbracht auf unsere Stempel zu warten. Am Anfang lief das noch zivilisiert ab. Mit der wir würde jeder, der seine Papiere vollständig hatte, mit frenetischem Applaus empfangen. Vor der Türe wurden Stühle aufgebaut, Anlagen eingeschaltet und Kinderspiele auf den Boden gemalt. Das Bier im Duty Free war nach 30 Minuten komplett ausverkauft und überhaupt haben wir uns die Zeit so angenehm wie möglich gestaltet.

Zwischen den Grenzen passieren dann das nächste Unglück: beim Abschleppen rastete dann das Lenkradschloss ein und auf Grund der panischen Funksprüche bremste Elmo sofort ab woraufhin der BMW ohne Bremskraftverstärker und geführt von Abschleppstange ins eingetastetem Lenkradschloß ins Heck des Feuerwehrautos krachte und sich Rahmen und Kühler kräftig verschob. Dabei brachen dann der Zulaufstutzen des Kühlers und der Radiator.

Während der Wartezeit wurde der BMW von unzähligen Teams und mit gesammelten Ersatzteilen aller Hersteller wieder repariert wobei sich der jetzt gebrochene Kühler als größtes Problem herausstellte.

Uns so war die in der beginnenden Dämmerung wieder aufgenommene Fahrt auch schnell zu Ende denn der Kühler war nach wenigen Metern wieder komplett geleert und das Auto wieder heiß. Also haben wir den BMW wieder an Elmo gehängt, den Besuch in der Felsenkirche abgesagt und direkt ins Fahrerlager gefahren. Für die Jordanier waren wir nicht nur wegen der blonden Mädels ein absoluter Hingucker.

Im Fahrerlager wartete ein Stamm Beduinen auf uns, die uns mit Festzelt und Hochzeitsessen empfingen. Bei jordanischen Tänzen, Lammfleisch und Softdrinks haben wir bis spät in die Nacht gefeiert.

Viele Grüße
Carlos

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