Tag 13: Team Tiflis

Tag 13 aus der Sicht von Perle, Josh & Carlos – Einmal Tiflis und zurück

So wie versprochen kommt heute auch noch der Bericht von Josh und mir.

Wie schon beschrieben sind wir gestern Abend/Nacht noch nach Tiflis gefahren um uns mit Nana vom Waldorfkindergarten in Tiflis (Tbilisi) zu treffen. Morgens haben wir aus dem Fahrerlager noch Nadir vom OK angerufen und um den Fahrzeugbrief von Schnegge gebeten. Danach sind wir zum Eingang des Fahrerlagers im Fußballstadion von Tiflis gefahren und haben uns dort mit Nana vom Waldorfkindergarten getroffen. Sie hatte noch Salome mit dabei, die im Herbst diesen Jahres in “meinem” Waldorfkindergarten in Stuttgart ein Praktikum absolvieren wird.

Nachdem das OK am Fahrerlager eingetroffen ist und Ralf uns den Brief übergeben hat, sind wir mit Nana und Salome zum Kindergarten gefahren. Dort haben sie uns die ganze Einrichtung gezeigt. Auch die danebenliegende Waldorfschule durften wir besichtigen und haben unsere mitgebrachten Spenden, darunter auch die Zahnbürsten und die Rose der Unicamels und die Kuscheltiere von PersiGo, übergeben.

Die ganze Schule war toll. Schaut euch einfach auf den Bildern an, wie liebevoll die ganze Anlage aufgebaut, eingerichtet und geführt ist.

Als Salome gehen musste, kam noch Maiko – Nanas Schwester, die Geschäftsführerin des Kindergartens – dazu und gemeinsam haben uns die beiden das neu erworbene Grundstück am Rande von Tiflis gezeigt auf dem ein weiterer Kindergarten entstehen soll. Auch das nahegelegene Gartengrundstück von Maiko nebst Garten- bzw. Ferienhaus durften wir besichtigen und zum traditionell georgischen Essen würden wir auch eingeladen. Es gab Obst, gebratenen Fisch und eine Art Maultaschen mit einer Füllung aus Rindfleisch und Brühe die wir mit den Fingern essen sollten. Josh und ich haben uns dabei nicht unbedingt elegant oder geschickt angestellt. Zu allem gab es georgisches Brot das mit Käse gefüllt war – ein Gedicht!

Danach ging es auf Stadtrundfahrt inkl. Unfall. Die Statistik steht bei einem pro Tag. Das würden wir morgen gerne durchbrechen.

Tiflis ist eine gigantische Stadt. Dort leben 1,5 Millionen der insgesamt 3,5 Millionen Einwohner Georgiens. Die Stadt ist durchzogen von Baumonumenten die die verschiedenen Präsidenten, insbesondere der aktuelle, errichtet haben. Dazwischen fährt man durch uralte, teilweise halb eingefallene Gebäude. Erdbeben sind in Tiflis wohl ein ernsthaftes Problem. Danach haben wir uns, es war schon Nachmittag, schweren Herzens von den beiden getrennt und versprochen wieder nach Tiflis zu kommen. Achso, der Chorleiter der Schule würde gerne für ein Konzert nach Deutschland kommen. Hat da jemand Ideen?

Voller Vorfreude auf schlaglochdurchzogene Straßen haben wir uns dann wieder auf den Weg nach Batumi gemacht. Wir mussten wieder einigen Kühen ausweichen, haben den V8 für 30 € vollgetankt und sind über die schlimmste Straße – laut Schild die “Straße der Freundschaft” gefahren.

Gegen halb 10 sind wir wieder im Hotel Istanbul in Batumi eingetroffen wo wir seither die Biervorräte des gegenüberliegenden Kioskes vernichten und Neuigkeiten austauschen.

Soviel sei vorausgeschickt. Wir haben Schnegge noch nicht frei. Peter darf noch immer nicht ausreisen aber wir haben eine Teileliste. Nana hat uns einen Kontakt zu einem Regierungsbeamten vermittelt der morgen hoffentlich den Unfallgegner zur Raison bringen wird. Schnegge wird leider im Georgien bleiben. Eine Reparatur ist möglich aber wir haben die Zeit nicht.

Den ganzen Rest müssen die anderen noch “zu Papier” bringen. Morgen Abend werden wir hoffentlich aus der Türkei berichten.

Viele Grüße Carlos

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