Update…

Update

Hier in Israel bestehen erhebliche Gefahren durch unberechenbare Lebewesen auf den Straßen.

#aor17 #AOR2017 #Fehlzuendung #Fehlzündung #RallyemodusOn #WeLoveIsrael #BockAufBallern

Tag 14 & 15 -…

Tag 14 & 15 – 20. bis 21.05.2017

Meinen letzten Bericht habe ich im Hotel in Adana beendet. Es regnete fürchterlich und wir saßen in der Lounge des Hotels. Schließlich haben wir uns dann dazu aufgerafft noch ein wenig in die Stadt zu schauen und einen Barbier aufzusuchen.

Gesagt – getan. Nach einem Besuch beim Bäcker und einer Saftbar wurden wir von einem der Mitarbeiter der Saftbar zum Barbier geleitet. Der türkische Barbier ist immer einen Besuch wert. Die Situation ist ein wenig wie beim Arzt: der Barbier entscheidet was gut für einen ist. Und so wurden die Bärte von Josh und mir einer ausführlichen Behandlung unterzogen und unsere Köpfe so gründlich gewaschen, dass ich die Augen vor der Seifenladung gar nicht mehr zubekommen habe. Nach und folgten noch die Jungs vom AOR 2017 Team #11 “meh.”. Und auch die von Team 101 Nacht. Wir haben uns allerdings mit dem Team “meh.” aus dem Staub gemacht und sind essen gegangen. Wie in der Türkei gewohnt war das Essen üppig und fantastisch. Der Tisch bog sich sprichwörtlich unter der Last der Speisen.

Zurück im Hotel gab es noch ein kühles Feierabendbier und danach ging es ins Bett denn schließlich war schon für 4:30 Uhr der Shuttlebus zum Flughafen angekündigt.

Am nächsten “Morgen” lief auch tatsächlich alles pünktlich ab: Frühstück um 4:00 Shuttle um 4:30 und ab in die Erste von drei Sicherheitskontrollen am Flughafen in Adana. Zuerst hielten wir die drei Stunden am Flughafen für übertrieben. Aber da tatsächlich drei mal alles kontrolliert wurde, wurden die letzten Fahrer von der Sicherheitskontrolle Nr. 3 direkt zum Flugzeug gefahren.

So ein Flug ist ja nichts besonderes. Außer einem wird nach ca. 40 Minuten mitgeteilt, dass man leider nicht in den Luftraum des Ziellandes einfliegen dürfe und daher umgedreht werde. Zunächst hielten wir das für einen schlechten Scherz. Als aber Zypern ein zweites Mal unter uns durch zog, ging unsere Laune in den Keller.

Erst nachdem wir sehr unsanft wieder in Adana gelandet waren konnten alle die Handys zücken und schnell war geklärt, dass sich der Pilot nicht richtig für den israelischen Liftraum angemeldet hatte. Ob die Ursache Unvermögen war oder eine Schikane der Israelis wird wohl auf immer ungeklärt bleiben. Ohne uns aussteigen zu lassen wurde nach der Nachbetankung ein weiterer Versuch gewagt der uns dann auch tatsächlich nach Israel brachte.

Vom Flughafen Tel Aviv ging es dann mit der Bahn nach Haifa zum Hafen. Dort wurden wir von der Mutter zweier israelischen Fahrer mit Sandwiches, Kuchen, Tee und Kaffee empfangen. Das verkürzte die ca. zwei Stunden Wartezeit bis wir unsere Autos abholen konnten immens. So sagen wir, mit einem Tee in der Hand, “unserer” Fähre beim Einlaufen in den Hafen zu und konnten wenig später unsere geliebten Autos von der Fähre holen. Allerdings hatten die die Fahrt nicht ganz unbehelligt überstanden. Die Sterne des Morgenlandes, die als einziges Team auf der Fähre mitfahren durften, hatten einigen Teams und eben auch uns die Motorhauben in DIN A1 Größe mit ihren Logos verziert.

Dennoch ging es erstmal durch die israelischen Zollkontrollen (Durchsuchung, Israelische Fahrerlizenz, und Hunde) und dann zur Alexander Brewery wo wir nicht nur die mitgebrachten Biere und den Hopfen abgaben, sondern auch deren fantastisches Bier testen konnten. Das war so gut, dass wir einen gemischten Kasten für 70 € mitgenommen haben.

Von dort ging es nach Tel Aviv wo wir unser Nachtlager im Hafen von Jaffer aufschlugen und mit den Team Kamelroas – Allgäu Orient Rallye 2017 und Team BorderCross essen waren. Auch hier war das Essen fantastisch und vor lauter Tellern und Schalen war kein freier Platz auf dem Tisch. Das Essen ist filigraner und vielfältiger als das Türkische und dann kommt der gigantische Humus dazu. Einfach traumhaft.

Josh und Stephan waren unterdessen schon mit dem Team “meh.” ins alte Jaffer gegangen und haben dort nicht nur gegessen sondern auch einige fürs Roadbook notwendige Fotos gemacht.

Nach dem Essen kamen wir alle zurück ins Fahrerlager und stellten fest, dass die Sterne des Morgenlandes wieder da waren. Die Gelegenheit haben wir dann ebenfalls genutzt um uns für die Logos zu revanchieren und haben die Kuhfänger und Sterne ihrer E-Klassen pink lackiert.

Gegen halb zwei war es dann endlich Zeit in unsere Autos zu klettern und zu schlafen. Israel ist ein wunderschönes Land mit unglaublich freundlichen Einwohnern die uns an jeder Ampel begrüßen und wahnsinnig interessiert sind. Drei Tage sind viel zu wenig um dieses Land kennen zu lernen. Wir müssen hier unbedingt nochmal in Ruhe her kommen. Im Moment werden wir vor lauter Eindrücken nur so erschlagen.

Viele Grüße
Carlos

#aor17 #AOR2017 #Fehlzuendung #Fehlzündung #RallyemodusOn #israel #VielZuWenigZeit #SchilderGeltenWieder

Update…

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Der Bericht von gestern kommt morgen. Wir sind damit beschäftigt in der Wüste bei Sandsturm zu feiern.

#aor17 #AOR2017 #Fehlzuendung #Fehlzündung #RallyemodusOn #Grutarallye

Update…

Update

Wir sind zurück in Adana. weil wir nicht in Israels Luftraum einreisen durften. In den letzten Minuten wurde viele spekuliert. Jetzt steht fest, dass der Pilot von SunExpress -Sunexpress Deutschland vergessen hat den Einflug in den Luftraum anzukündigen. Sunexpress ist übrigens eine Lufthansa Tochter. Daher haben uns die Israelis zurück geschickt. Es sieht im Moment so aus als ob aufgetankt werden würde und wir wieder starten.

#aor17 #AOR2017 #Fehlzuendung #Fehlzündung #RallyemodusOn #LieberFahrenAlsFliegen

Update…

Update

Wir haben es durch drei (!) Gepäckkontrollen geschafft und warten nun in Adana auf unsere Flieger nach Israel.

#aor17 #AOR2017 #Fehlzuendung #Fehlzündung #DiePedaleFehlen

Tauchen?…

Tauchen?

Da scheint etwas essentiell schief zu gehen. Unsere Autos scheinen irgendwo unterwegs ausgesetzt worden zu sein.

#aor17 #AOR2017 #Fehlzuendung #Fehlzündung #KönnenFronterasSchwimmen

Tag 13 – 19.05.2017…

Tag 13 – 19.05.2017

Der dreizehnte Tag sollte verdammt lang werden, denn es stand nicht nur der ganz alltägliche Wahnsinn sondern auch noch die Verladung unserer Autos auf die Fähre an.

Aber von vorn: Der Tag begann auf dem Parkplatz des SIDE ROYAL PALACE HOTEL. Ein selten hässliches Fleckchen neben einem unverschämt prunkvollen Hotelbau der von außen einem osmanischen Palast gleichen soll, von innen aber eher an ein Bordell erinnert. Dort sollte es Duschen geben, die wir nutzen können sollten. Mein erster Ausflug zur Erkundung endete am Hotel als ein leichter Regen einsetzte. Zuerst dachte ich noch, dass das sicher gleich vorbei sei. Als der Regen jedoch immer stärker wurde und ich Lyssi in der Ferne uns Auto rennen sah, bin ich aus dem Schutz des Hotels die 300m zum Auto gerannt.

Kurz bevor die ersten kirschgroßen Hagelkörner einschlugen kam ich völlig durchnässt am Auto an. Das Video dazu kennt ihr ja schon. Es tat Schläge und Wasser lief ins Auto – wirklich passiert ist nichts. Aber selbst die Straßen waren völlig überschwemmt und die tiefer abgestellten Zivilfahrzeuge standen teilweise bis zum Kofferraum im Wasser. Nach einer halben Stunde war der ganze Spuk vorbei.

Jetzt hies es noch schnell im Hammam-Bereich duschen, Çay in der nahegelegenen Mall und ab zum Start. Der führte uns kurz am Hotelbereich vorbei, dann gaben wir Gas und wollten so schnell wie möglich Richtung Süden, doch schon 500 m nach dem Start wurden wir und das AOR 2017 Team #11 “meh.” vom BMW, Pajero und dem Firebird des OK gestoppt und angewiesen Ihnen zu folgen.

Statt an der Küste entlang wurden wir durch nur für uns abgesperrte Strassen ins Zentrum von Side vor das Attatürk Museum gebracht. Dort fand anlässlich des türkischen Nationalfeiertages ein Fest zur Ehrung der Jugend und des Sportes statt. Jetzt ratet mal wer die Hauptattraktion war. Nach einem Haufen Fotos und Interviews mit dem “pink Team” würden wir dann wieder mit eigener Polizeieskorte aus dem Stadtzentrum auf die Küstenstraße geleitet.

Die ganze Aktion hat uns zwar rund zwei Stunden gekostet, hat aber auch einen riesig Spaß gemacht. Außerdem war es wohl eigentlich geplant, dass alle Teams vor Ort sein sollten. Das scheint leider und nicht zum ersten Mal während der Rallye untergegangen zu sein. So haben wenigstens wir für ein paar Lächeln sorgen können.

Jetzt ging es aber mit Vollgas die Küste entlang. Traumhafte Landschaften! Mehr kann man nicht dazu sagen. Wir haben uns mehr als einmal gewünscht, dass wir die Zeit hätten um anzuhalten und die Strände und Berge zu genießen. Hatten wir aber nicht, denn spätestens um 21:00 Uhr sollten wir zur Verladung unserer Autos im Hafen von Mersin sein.

Obwohl wir nur ein paar kurze Pinkelstopps und eine Pause für ein Mittagessen einlegten, kamen wir natürlich eine Stunde zu spät im Hafen an. Das war aber nicht schlimm, denn nach unserer Ankunft um 22:00 Uhr warteten wir noch bis morgens um 3:00 Uhr. Erst dann wurden auch unsere Autos verladen.

Gemeinsam mit allen anderen Teams wurden wir nach der Verladung per Shuttlebus ins Hotel in Adana gebracht, wo wir zunächst bis um 10:00 Uhr in der Lobby schliefen. Dann konnten wir unsere Zimmer beziehen. Obwohl wir eigentlich durchmachen wollten, fielen wie nach einer lauwarmen Dusche ins Bett und haben bis eben geschlafen. Jetzt sitzen wir in der Smokers-Lounge und sehen dem Platschregen draußen zu. Gegen sechs wollen wir Abendessen gehen und um 05:00 Uhr morgen früh bringt uns ein Shuttlebus zum Flughafen.

Wenn bis zur Ankunft in Tel Aviv nichts spannendes passiert, hören wir uns erst übermorgen wieder für einen ausführlichen Bericht.

Bis dahin und viele Grüße
Carlos

#aor17 #AOR2017 #Fehlzuendung #Fehlzündung #RallyemodusOn #TeamMeh #ZuvielKüsteUndZuwenigZeit #BockAufBallern #WirHabenDieUhrenSieHabenDieZeit

Update…

Update

Die Autos sind verladen, nur Dome vom AOR 2017 Team #11 “meh.” Hängt noch im XRAY fest.

#aor17 #AOR2017 #Fehlzuendung #Fehlzündung #RallyemodusOn #ZollIstDoof #WirWollenBootFahren

Tag 12 – 18.05.2017…

Tag 12 – 18.05.2017

Der Tag in Dalyan begann viel ruhiger als gewohnt. Der Start war erst für 14:00 Uhr geplant und die letzte Nacht sehr lang.

Als erstes haben Josh und ich uns aus den Betten erhoben. Josh wollte noch neue FlipFlops und ich ein wenig durch Dalyan schlendern. So sind wir gemeinsam durch die fast leere Stadt geschlendert und haben uns nach dem Kauf der FlipFlops für ein türkisches Frühstück in einem Restaurant an der Promenade eingefunden. Dort stießen nach und nach nicht nur Stephan und Lyssi sondern auch Marc Vuilleumier dazu. Marc kennen wir bisher nur von Facebook. Umso mehr hat es uns gefreut ihn endlich persönlich kennen zu lernen. Vielen Dank dass du rein geschaut hast Marc!

Um 14:00 Uhr ging es dann tatsächlich pünktlich los. Überhaupt funktioniert das heuer unglaublich gut. Ich glaube mehr als 15 Minuten Verspätung gab es noch nie. Nicht so gut funktionieren die Veranstaltungen der Städte. Aber dazu gibt es morgen mehr 😉.

Nach einer kurzen Runde durch Dalyan haben wir unseren Konvoi aus dem AOR 2017 Team #11 “meh.”, dem Team 101 Nacht, den Charity Explorers und uns in Richtung Side auf die Küstenstraße gebracht. Erster Stopp war aber der Otolastik. Alle Teams hatten mindestens einen Reifen zum flicken oder Reifenreste die von der Felge geschnitten werden mussten. Nach fast zwei Stunden waren alle Reifen geflickt oder erneuert. Selbst unser zweifach durchlöcherter und einmal ausgeschäumter Reifen wurde noch geflickt. Während der Reparatur hat uns der Inhaber gut unterhalten und Josh die Mädels der Explorer auf der Motorhaube eingerenkt.

Dann endlich, gegen 16 Uhr, haben wir uns auf die gut 500 km lange Strecke gemacht. Vorbei an malerischen Stränden und wilden Steilhängen. Unterwegs hat der BMW des Team “meh.” noch einen Reifen zerhäckselt. Der Wechsel gestaltete sich dank einbrechendem Schweller, Schräglage und so rauem Boden, dass der Wagenheber nicht nachrollen könnte schwierig und dauerte nahezu eine Stunde. Die Charity Explorers haben sich da zwischenzeitlich schon auf den Weg gemacht.

Den Rest des Tages sind wir mit einigen kurzen Toilettenpausen durchgefahren.

Gegen 12 Uhr erreichten wir den Parkplatz am SIDE ROYAL PALACE HOTEL. Die Beachparty war schon gelaufen und im Hotel übernachten wir nicht freiwillig. So haben wir uns auf dem etwas müffeligen Parkplatz eingerichtet und die letzten Dosenrationen auf dem Gaskocher zubereitet. Gegen 2 Uhr sind wir dann ins Bett gefallen.

Viele Grüße
Carlos

#aor17 #AOR2017 #Fehlzuendung #Fehlzündung #RallyemodusOn #TeamMeh #CharityExplorers #101Nacht #HappyEndingAtOtolastik

Update…

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Wir und das AOR 2017 Team #11 “meh.” durften exklusiv und sehr zur Freude der Offiziellen und Schüler einer Feier der Jugend und des Sports anlässlich des türkischen Nationalfeiertages beiwohnen und wurden gleich zur Attraktion.

#aor17 #AOR2017 #Fehlzuendung #Fehlzündung #RallyemodusOn #TeamMeh #nationalday #PinkIstTrumpf

Tag 11 – 17.05.2017…

Tag 11 – 17.05.2017

Heute komme ich erst spät zum Posten. Ich war den ganzen Tag Fahrer und heute Vormittag haben wir uns mit Marc getroffen, da konnte ich auch nicht schreiben. Aber jetzt zur Sache:

Gleich vorab der Tag war großartig und brachte eine explosionsartige Vergrößerung unserer Kolonne mit sich.

Der Morgen began in Uçak im Park in dem wir unser Lager aufgeschlagen hatten. Um 9:15 Uhr sollte es losgehen – in der Kolonne zum zentralen Platz auf dem eine Kundgebung des Bürgermeisters statt fand. Der Start sollte dann in den zweitgrößten Canyon der Welt führen. Das kennen wir schon: im Stau durchs Naturschutzgebiet. Das ist nichts für uns!

Also haben wir das AOR 2017 Team #11 “meh.” und das Team 101 Nacht eingepackt und haben unser Vorwissen aus dem letzten Jahr genutzt um direkt zum Panoramacafé am Canyon-Ausgang zu fahren. Von dort haben wir bei atemberaubendem Blick und einem türkischen Frühstück gewartet bis die anderen Teams den Canyon passiert hatten. Als es soweit war haben wir noch den einen oder anderen Golfball in Richtung Straße geschlagen und haben uns dann selbst auf den Weg gemacht.

Beim Anfahren haben sich noch die Charity Explorers angeschlossen, so dass wir mit 11 Fahrzeugen und 22 Personen im Konvoi losgefahren sind. Zuerst ging es durch den Canyon. Leider stürzte Thomas von den meh.s so heftig, dass er zum nähen der Hand und des Knies ins Krankenhaus musste.

Wir sind dann alle gemeinsam auf dem _direkten_ Weg nach Pamukkale gefahren. Direkt meint Luftlinie. Aber auch wenn der Abstieg ins nächste Tal vor allem für den BMW für das Team “Meh.” schwierig war, so wurden wir durch fantastische Landschaften, tolle Schotterstraßen und unglaublich freundliche Menschen, die uns wieder mal zu einem Çay einluden, belohnt.

Nach dem Çay in einem Vorort von Denizli haben wir uns aufgeteilt. Das Team Meh fuhr mit Thomas ins Krankenhaus, die Charity Explorers direkt nach Dalyan und wir mit dem Team 101 Nacht nach Pamukkale. Da wir dort erst gegen 20:30 ankamen, sind wir wieder mal nicht auf das Gelände sondern haben es bei einem Çay und einem Drohnenüberflug belassen.

Von dort aus ging es dann nach Dalyan. Unterwegs haben wir die Wallride Wiesels Allgäu Orient Rallye 2017 auf einem Abschleppwagen gesehen. Wie sich später heraus stellte ist ein Federteller gebrochen. Der in der Nacht geflickt wurde.

Nach einer heißen Fahrt nach Dalyan erreichten wir das im Zentrum der Stadt gelegene Fahrerlager. Dort erfuhren wir dann dass es an diesem Tag noch mehr Ausfälle gegeben hat: das Team 5ever hat im Canyon die Zylinderkopfdichtung verloren – da half auch kein mobiler BMW-Service mehr. Die Zebras – ich weiß gar nicht wie die wirklich heißen – haben wohl ihren Terrano aufs Dach gelegt, so dass die jetzt mit zwei Autos weiter fahren müssen.

Nach einem extrem feuchtfröhlichen Abend ging es in den frühen Morgenstunden ins Bett, denn der Start am nächsten Tag war erst für 14:00 Uhr abgesagt.

Der ganze Tag war absolut großartig wir hatten grandiose Landschaften, jede Menge Spaß, absolut geile Strecken und mit den Charity Explorers nochmal sechs tolle neue Begleiter.

Viele Grüße
Carlos

#aor17 #AOR2017 #Fehlzuendung #Fehlzündung #RallyemodusOn #CharityExplorer #TeamMeh #101Nacht #TimeOfOurLifes

Tag 10 – 16.05.2017…

Tag 10 – 16.05.2017

Am Morgen des zehnten Tages sind wir spät aufgewacht. Geweckt hat uns der Radau, den das restliche Lager beim Abfahren aus dem Fahrerlager verursachte. Damit war unsere Chance die Kolonne zum Frühstück des Bürgermeisters zu finden leider vertan.

Auf dem Plan stand heute die Abgabe der ersten Schulranzen in einer Küstenstadt. Da wir durch das übersprungene Frühstück etwas Zeit gewonnen hatten, entschlossen wir uns eine Wäscherei zu finden um zumindest unsere stark beanspruchten Team-Klamotten waschen zu lassen. Fündig würden wir in einer Mall nahe Akçay. Die Verhandlungen wurden telefonisch über einen Freund des Betreibers in Krefeld geführt. Für 300 Teelöffel wurden die dreckigen Klamotten von 10 Personen in eine Waschmaschine gesteckt. Trocknen sollte er nicht. Wir hatten Angst um die Größe.

Weitere Pluspunkte der Mall waren ein Iskender Kebap Frühstück und eine glitzerte Toilette. Dieses Sauberkeitslevel sind wir gar nicht mehr gewohnt.

Da noch Zeit war, sind wir erst zur Schule gefahren und haben unseren ersten Schulranzen an Emre gegeben. Im Gegenzug hat er uns eine Olivenölseife geschenkt. Außerdem gab es für unser schönstes Teammitglied einen Strauß Blumen vom Bürgermeister.

Nach einem kurzen Abstecher ans Meer haben wir dann unsere Kleider abgeholt. Natürlich getrocknet und alles eine Nummer kleiner als zuvor. Sehr ärgerlich! Auf dem Parkplatz haben wir die Kleider verteilt und in dieser Zeit einen Haufen netter Menschen getroffen die uns angesprochen haben, weil sie die deutschen Kennzeichen gesehen haben. Wenn ihr das lest, lasst uns doch einen Kommentar da. Wir würden uns sehr freuen!

Von der Mall ging es dann wieder in die Berge. Leider war die Fahrt recht kurz, denn auf den steilen Anstiegen stieg die Temperatur des Mondeo vom auf über 100 Grad und wir waren gezwungen umzudrehen.

Der Rest des Tages verlief bis zum Fahrerlager in Uçak auf den Schnellstraßen und immer im Zeichen des überhitzenden Mondeos. An jeder Tankstelle wurde gebastelt aber es fand sich keine Abhilfe.

Gegen 23 Uhr erreichen wir schließlich das Fahrerlager im Park von Uçak. Da das Tor geschlossen und der Torwächter verschollen war, haben wir kurzerhand den Motor demontiert, so dass man die Tür beiseite schieben konnte.

Den Abend haben wir dann in großer Runde am Lagerfeuer im Windschatten von Elmo dem Feuerwehrauto vom @ mit den Teams @101 Nacht, @IDNU, @Kamelroas und @Oogkleb ausklingen lassen während das @Team meh das Kühlwasser seines Mondeos wechsele. Ich habe mich irgendwann gegen halb drei ins Bett verabschiedet aber Schluss war da noch lange nicht.

Viele Grüße
Carlos

P.S. freut euch auf morgen. Der Tag heute ist ein absolutes Highlight!

#aor17 #AOR2017 #Fehlzuendung #Fehlzündung #RallyemodusOn #TeamMeh #Oogklep #BorderCross #101Nacht #IDNU #Kamelroas #PartyOn #HeissesWasser

Tag 9 – 15.05.2017…

Tag 9 – 15.05.2017

Wie gewonnen so zerronnen – gestern kam ich einfach nicht zum schreiben.

Stehengeblieben und diesmal in wahrsten Sinne des Wortes – zum Glück! – waren wir in Haymana. Nach einem Abend im Hamam wollten wir, wie mit dem Bürgermeister vereinbart, am Morgen im Hotel am Marktplatz erfahren welche Werkstatt denn Zeit für uns hätte. Wir hätten es besser wissen sollen. Im Hotel wusste auch nach ausgiebigem Einsatz von Google-Tanslate niemand Bescheid. Allerdings kannten sie auch eine Werkstatt, die sollte aber erst um neun öffnen. Also haben wir das Frühstück im Hotel gebucht und sind im Anschluss an die vom Hotelmanager angegebene Stelle gefahren. Da war – natürlich nichts. Wir sind dann einfach Richtung Ortseingang gefahren und haben auf der Straßenseite Werkstätten gesehen. Auf die Frage hin ob jemand unsere Bremsen reparieren könnte wurden wir dann direkt in eine ganz spezielle Werkstatt gebracht worden. An der Tür klebten schon Aufkleber des MSC-Bräunlingen vom letzten Jahr. Der Inhaber nahm sich kurz und effektiv der Sache an. Weder er noch die Nachbarn hatten ein passendes Ersatzteil also wurde die Bremse abgeklemmt – Geld wollte er nicht. Nachdem er uns dann noch zum Auspuffschweissen geschickt hatte, haben wir ihm wenigstens Geschenke für seine Kinder dagelassen. Zum Schweißen für 40 TL (ca. 11 €) gab es für uns alle noch Cay.

Dann ging es wieder los. Aufgabe war es in Bursa den berühmtesten Kebap der Türkei zu finden. Das war kein Problem den Iskender Kebap kennen wir schon. Hin sind wir natürlich trotzdem und zwar gemeinsam mit dem AOR 2017 Team #11 “meh.” immer der Luftlinie nach. So haben wir zwar bis halb neun gebraucht, sind aber unglaublich schöne Pässe gefahren und haben sogar eine Kiesgrube gefunden um mit den Fronteras zu spielen.

In Bursa haben wir dann alle gemeinsam Iskender Kebap zu Abend gegessen und sind das letzte Stück spät in der Nacht zurückgelegt. Das Fahrerlager befand sich auf einem Parkplatz neben einem Schwimmbad dessen Toiletten und Duschen für uns geöffnet wurden. Leider schlief das Camp schon als wir ankamen und so sind wir nach einem Feierabendbier ins Bett gefallen.

Viele Grüße
Carlos

#aor17 #AOR2017 #Fehlzuendung #Fehlzündung #RallyemodusOn #WeLoveWerkstatt #BockAufBallern #Spielzimmer

Update…

Update

Nach einem chaotischen Start haben wir uns aus der Kolonne verabschiedet und erwarten das Feld gemeinsam mit dem AOR 2017 Team #11 “meh.” und dem Team 101 Nacht das Feld aus erhöhter Position.

Viele Grüße
Carlos

#aor17 #AOR2017 #Fehlzuendung #Fehlzündung #RallyemodusOn #DerBlick

Nachdem wir heute den ersten…

Nachdem wir heute den ersten Schulranzen an Emre in Akçay übergeben haben und noch darauf warten, das die Wäscherei unsere Maschine durch hat, haben wir den nächsten Pass verschoben und entspannen etwas am Strand.

#aor17 #AOR2017 #Fehlzuendung #Fehlzündung #Meh #TeamMeh

Tag 8 – 14.05.2017…

Tag 8 – 14.05.2017

Endlich mache ich mein Versprechen war und hole auf! Mit diesem Artikel seid ihr auch wieder auf dem neuesten Stand. Die kurzen Updates dienen dann noch als Lebenszeichen 😀.

Tag 8 ging für uns früh los, denn wir wollten den geplanten Off-Road-Kurs vor allem anderen Teams absolvieren um zügig in Ankara zu sein und Metehan – den Käufer der Rallye Autos von 2016 zu treffen.

Mit ein bisschen betteln und bitten haben wir unser Roadbook dann auch früher bekommen und konnten die Strecke in vollen Zügen genießen, ganz ohne Stau, Geschrei und qualmenden Kupplungen. Außerdem muss ich sagen, dass die Strecke grandios ausgewählt war – ein großes Kompliment ans OK. Nur durch die Burg liesen uns die Türken nicht ohne den Konvoi fahren.

Ganz egal denn im Abschluss machten wir uns direkt und mit Bleifuss auf den Weg nach Ankara. Wir hatten zwar noch bemerkt, dass der Bremsflüssigkeitsstand bei Pinky ziemlich im Keller war aber das Team 101 Nacht hatte und gegen einen Schuldschein über sechs Bier 500g Dot 4 Flüssigkeit überlassen und so waren die Sorgen nicht allzu groß.

In Ankara angekommen haben wir Metehan an seiner Werkstatt getroffen und wurden von ihm direkt zum Essen eingeladen. Wir konnten gerade noch verhindern, dass er uns Geld für die mitgebrachte Schokolade geben konnte. Nach dem wirklich hervorragenden Essen haben wir Metehan dann noch überredet mit zum Hippodrom zum geplanten Rennen zu kommen. Vorher hat er aber seinen kleinen Flitzer noch gegen eine standesgemäßere M-Klasse getauscht.

Auf der Rennstrecke angekommen musste er erst einmal in einem Video Rede und Antwort stehen. Ich versuche noch an das Material zu kommen und es euch hier zu posten.

Am Rennen wollten Stephan mit Pinky und ich mit unserem neuen Roller teilnehmen. Zweiteres kostete einige Überredungskunst, denn Nadir wollte mich partout nicht damit starten lassen. Erst als ich nochmal hoch und heilig versprochen hatte nicht zwischen die Autos zu fahren, wurde es zumindest nicht mehr verboten.

Hintergrund sind die nicht ungefährlichen Startmodalitäten: die Autos warten mit geöffneten Türen auf der einen Seite der Rennstrecke, die Piloten auf der anderen. Auf ein Kommando rennen die Fahrer zu ihren Autos, springen auf die Sitze und fahren los. Diese Art des sogenannten Le Mains Starts wurde in allen Rennserien verboten weil zum Teil schon Autos Staren während andere noch laufen.

Nach einer eindeutigen Sicherheits- und Strecken-Einweisung ging es dann auf die Startpositionen. Startsignal, losgerannt, auf den Roller, quietschende Reifen neben mir und Abbruch! Einer der Fahrer des “Bodensee Express” war während des Laufens gestürzt und mit dem Kopf aufgeschlagen. Zum Glück haben andere umgedreht und alle Autos rechtzeitig gebremst. Nach einer kurzen Notarztpause ging es dann an den zweiten Anlauf. Diesmal ging alles glatt. Ich hätte mit dem Roller einfach ins Feld Fahren können, habe aber lieber gewartet bis die meisten abgefahren waren. Leider hat sich mein Akku auf halber Strecke verabschiedet. Die zwei Testrunden waren dann wohl doch zuviel gewesen. So musste ich den Roller anschieben und bin erst spät über die Ziellinie gekommen. Die meisten Teams waren schon dabei die Strecke wieder zu verlassen. Nur einer der Busse von Jamal Rallye war noch da. Außerdem unsere beiden pinken Fronteras und das Team “meh.” Beim Näherkommen konnte ich dann sehen, dass einer der Begrenzungssteine der Rennstrecke umgekippt war. Stephan berichtete, dass er beim ankommen keine Bremswirkung mehr hatte und er nur noch bremsen konnte, indem er gegen die Randsteine gefahren war.

Wie sich nach einigen Gebastel mit der unabdingbaren Hilfe vom Team Meh herausstellte ist eine unsere Bremsleitungen gebrochen und die gesamte Flüssigkeit ausgelaufen. Daher gab es keine Bremswirkung mehr. Eine gute Lösung hatten wir erstmal nicht.

Und so verabschiedeten wir zunächst Metehan, der dem Team Jamal Rallye noch einen Mechaniker für deren defektes Getriebe organisiert hatte und bauten erstmal unsere Stühle und Tische auf um die vom Team “meh” herbei geschafften Köfte zu essen.

Während des Essen beschlossen wir, die Bremsflüssigkeit aufzufüllen und es versuchen bis zum Etappenziel in Haymana zu kommen, das dortige Hamam zu genießen und am Montag Morgen eine Werkstatt zu suchen.

Gesagt getan, wir haben aufgeräumt, zusammengepackt und sind auf die Strecke. Brain immer als Bremspuffer vor Pinky. Das hat gut funktioniert und planmäßig konnten wir noch ins Hamam.

Der Bürgermeister sicherte uns noch zu, dass wir, wenn wir am Morgen zum Hotel kommen würden, eine Werkstatt genannt bekommen würden, die sich noch vor dem offiziellen Start unseres Problems annehmen würde. Und so fuhren wir gemeinsam mit den “Mehs” ins 7 km entfernte Fahrerlager und fielen nach einem abendlichen Umtrunk in unsere Betten.

So der Rückstand ist aufgearbeitet. morgen geht es dann mit Tag 9 weiter.

Viele Grüße
Carlos

#aor17 #AOR2017 #Fehlzuendung #Fehlzündung #RallyemodusOn #WerBremstVerliert #GroßartigesTeamMeh #Danke #ihrSeidDieBesten

Tag 7 – 13.05.2017…

Tag 7 – 13.05.2017

Endlich geht es weiter und heute werde ich meinen Rückstand auch wirklich aufholen – versprochen.

Nach einer Woche begann an Tag sieben endlich ein ganz normaler Rallyetag. Wir haben ein Ziel und fahren auf eigene Faust und eigener Strecke. Mit einer – wie sollte es anders sein – Besonderheit: unser eigentliches Ziel am schwarzen Meer ist leider ausgefallen. Somit geht es nach Bogazkale. Schlappe 650 km auf dem schnellsten Weg über die Nationalstraße. Aber die nehmen wir nicht freiwillig. Wir haben uns also entschieden, wie schon im vergangenen Jahr, von Bolu nach Beypazari durch den National Park zu fahren und dann Ankara zu passieren.

Gemeinsam mit dem grandiosen AOR 2017 Team #11 “meh.” haben wir uns dann auf dem Weg gemacht. Erst mit Vollgas über die Schnellstraße bis kurz vor Bolu um im Crazy Café, das wir auch vom letzten Jahr kennen, zu Mittag zu essen und dann ab in den Nationalpark.

Im Crazy Café wurden wir rauschend empfangen nachdem wir erst einmal erkannt worden waren. Bei jeder Menge Çay und hervorragendem Essen haben wir mit Händen und Füßen über das letzte Jahr und unsere Reise geredet und gegenüber Obst, Gemüse und frisches Brot (Ekmek) gekauft. Das ganze hat etwas länger gedauert als geplant aber so sind wir, was später noch wichtig wurde, der Mittagshitze bei guten 35 Grad entkommen.

Im Anschluss ging es gegen 16 Ihr wieder los und über Bolu auf die Passstrasse. Der Aufstieg gestaltete sich etwas schwierig da der Omega vom Team “meh.” immer wieder in den roten Temperaturbereich rutschte. Jetzt war es von Vorteil, dass wir soviel Zeit im Crazy Café verbracht hatten, denn die Temperaturen waren deutlich gefallen und mit kurzen Erholungsphasen erreichten wir schließlich die Hochebene des Parks.

Dort begann dann der absolut grandiose Ausblick auf den wir uns schon so gefreut hatten. Ich überlasse die Beschreibung den Bildern auch wenn die die unendlichen Weiten gar nicht wirklich darstellen können.

Cool war auch, dass wir mit dem Team “meh.” Autos gemischt haben und so jeder mal einen neuen Beifahrer bekam und sich über neue Fahrgeräusche freuen durfte.

Das dortige Bergdorf mussten wir leider zügig passieren, weil wir schlichtweg keine Zeit hatten um nochmal Çay zu trinken. Und wenn wir eingeladen worden wären, hätten wir gemäß unserer Regeln auch annehmen müssen.

Über endlose und wunderschöne Bergstraßen erreichten wir schließlich Ankara. Es war schon 22:00 Uhr und wir kamen im Stadtverkehr trotz 5 Autos und defekter Kupplung gut voran, als es bei Tempo 100 plötzlich an der Scheibe des letzten Fahrzeuges in der Kolonne klopfte. Parallel zu uns fuhr ein Motorradfahrer mit Sozia der uns in bestem Deutsch, bei voller Fahrt erklärte, dass er unsere Autos vom letzten Jahr gesehen hätte. Das wiederholte er bei jedem Fahrzeug und versprach sich via Facebook bei uns zu melden.

Trotz angenehmer Gespräche ging es so ohne Pause weiter bis Bogazkale wo wir unser Lager im Schatten der beleuchteten Burgruine aufschlugen. Nach einem kurzen Besuch beim Team BorderCross und den üblichen Campgesprächen ging es dann auch recht zügig ins Bett.

Weiter mit Tag 8 geht es heute Nachmittag.

Viele Grüße
Carlos

#aor17 #AOR2017 #Fehlzuendung #Fehlzündung #RallyemodusOn #TeamMeh #GemischtesDoppel #weLovePässe

Update…

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Back on Track. Wir sind wieder unterwegs. Tolle Werkstatt! Schnell und Geld sollte er auch auf keinen Fall.

#aor17 #AOR2017 #Fehlzuendung #Fehlzündung #RallyemodusOn #BockAufBallern

Update…

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Wir sind in der Werkstatt und der MSC Bräunlingen e.V. – Dein Motorsportclub im Südschwarzwald war letztes Jahr auch schon da! Kann ja nur gut werden 😀

#aor17 #AOR2017 #Fehlzuendung #Fehlzündung #RallyemodusOn #TürkischeWerkstättenSindDieBesten

Update…

Update

Nur ganz kurz bevor der Akku leer ist: wir starten gerade in Ankara von der Rennstrecke. Leider ist der so essentielle Rost eines Halters für die Bremsleitungen gebrochen und hat die Leitung mitgenommen. Trotz der intensiven Bemühungen von Stephan und dem AOR 2017 Team #11 “meh.” war nichts zu machen. Wir haben Bremsflüssigkeit in Massen gekauft und fahren langsam zum nächsten Stopp in Haymana. Dort werden wir morgen früh nach einem Mechaniker suchen.

Viele Grüße
Carlos

#aor17 #AOR2017 #Fehlzuendung #Fehlzündung #DerErsteEchteSchaden

Tag 6 – 12.05.2017…

Tag 6 – 12.05.2017

So jetzt endlich sitze ich als Beifahrer in einem Auto und kann euch von den letzten beiden Tagen berichten.

Am Freitag morgen sind wir auf dem Parkplatz der TFF aufgewacht und auch wenn “Parkplatz” erst mal nicht so schön klingt, gab es nebenan eine tolle Park- und Sportanlage. Außerdem wurde uns Frühstück zubereitet! Belegte Brötchen und Chai – der absolute Luxus.

Die Kolonne die uns in die Innenstadt zu Hagia Sophia und blauer Moschee führen sollte startete leicht verspätet um 9:30 statt um 8:00 Uhr – war aber erstaunlich erfolgreich. Wobei das auch daran gelegen haben könnte, dass wir uns nicht in die Schlange gestellt sondern die Absperrung an einem anderen Parplatzende durchbrochen haben und somit ganz vorne mitfahren konnten.

Nach einem kurzen Schnellstraßenstück ging es über die zweite Bosporusbrücke und in den istanbuler Stau so dass wir gegen 12:00 die 30 km hinter uns hatten und unsere Autos vor der blauen Moschee aufstellen konnten.

Wilfried, Nadir, Burhan und einige hohe türkische Würdenträger hielten auf dem Platz eine Ansprache von der ich leider nicht viel berichten kann, denn ich war abgelenkt: @Manuel Ribis hat mir (vielleicht ja auch uns) einen Elektroroller überlassen – ein saugeiles Gerät!

Nachdem wir dann unsere Rosen am Topkai-Palast und den Rallye-Friedens-Garten gepflanzt hatten, hatten wir zwei Stunden “Freizeit” weil wir unsere Autos selbstverständlich nicht während des Freitagsgebetes vor der blauen Moschee bewegen wollten. Diese Zeit haben wir genutzt und waren in den Zisternen von Istanbul und sind über den großen Basar geschlendert. Josh und vor allem Stephan haben dort in der Abteilung für türkische Süßigkeiten ordentlich zugeschlagen. Erstaunlich war aber wie leer der Basar im Verhältnis zu meinen vorherigen Besuchen war. Wir wurden auch mehrfach darauf angesprochen warum denn so wenige Deutsche in die Türkei kommen würden. Ganz offensichtlich drückt der Tourismusrückgang doch sehr. Ein Busfahrer berichtete, dass in seiner Heimatstadt Einbrüche um 90 % zu verzeichnen seien.

Mit diesen Eindrücken beladen sind wir dann gegen 15:00 Uhr zu den Autos, haben das Feld abfließen lassen, die Kolonne verlassen und sind auf direktem Weg zum Rallye-Park in Sancaktepe gefahren. Der Weg war leider nicht ganz so direkt wie geplant, denn ich habe uns kurz vor dem Ziel auf die Autobahn navigiert und die führte uns ohne weitere Ausfahrt wieder zurück nach Istanbul.

Im Rallyepark haben wir festgestellt, dass Brain Sprit verliert und einen ersten Reperaturversuch gestartet. Stephan hat ein Leck an einem am Tank angeschlossenen Schlauch gefunden und diesen neu befestigt. Mal sehen ob das hilft.

Den Abend haben wir dann in einer tollen Runde mit den AOR 2017 Team #11 “meh.”, Team BorderCross, Team Kamelroas – Allgäu Orient Rallye 2017 und Team Oogklep ausklingen lassen.

Ich versuche heute noch von unserer Ausfahrt gestern zu berichten. Das war Wahnsinn!

Bis dahin und viele Grüße
Carlos

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